Neuseeland führt neue Visaregeln ein, die es Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, remote zu arbeiten, während sie reisen. Die Änderungen, die ab dem 27. Januar gelten, sollen gezielt digitale Nomaden ansprechen, die das Land erkunden und gleichzeitig ihrem Beruf nachgehen möchten.
Da der internationale Tourismus noch nicht das Niveau von vor der Pandemie erreicht hat, sucht die Regierung nach Möglichkeiten, die Branche wiederzubeleben und die Wirtschaft anzukurbeln. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass Remote-Arbeitende länger bleiben und mehr zur lokalen Wirtschaft beitragen werden – das fördert das Wachstum vor Ort.
Reisende, die einen längeren Aufenthalt planen, könnten dieses Angebot besonders attraktiv finden – vor allem jene, die das Land mit dem Auto entdecken möchten. Mit einem internationalen Führerschein können Besucher Neuseelands berühmte Panoramarouten erleben – von Berglandschaften bis hin zu Küstenstraßen.
Mit der Positionierung als remote-work-freundliches Reiseziel hofft Neuseeland, Fachkräfte und Profis zu gewinnen, die möglicherweise auch an künftigen Geschäftsmöglichkeiten im Land interessiert sind. Diese Initiative passt zu dem globalen Trend des digitalen Nomadentums, der in den letzten Jahren stark zugenommen hat.
Neuseelands atemberaubende Landschaften, Outdoor-Aktivitäten und die offene, gastfreundliche Kultur machen das Land zum idealen Ort für Freizeit und Arbeit. Dank der neuen Visaregeln können Remote-Arbeitende nun einen flexiblen Lebensstil genießen und zugleich alle Facetten des Landes entdecken.